Diese Marketingstrategien nutzen NFT-Projekte | #10 META LABS Podcast

In der heutigen Folge betrachten wir einmal die Marketingtaktiken der NFT-Projekte und wie diese wirken.

Auszug

Kein Bereich ist derzeit so umkämpft wie der NFT-Bereich. Kein Wunder also, dass NFT-Projekte die gesamte Palette der Marketingtaktiken auffahren. Zu den beliebtesten Marketingstrategien der NFT-Gründer gehören:

Whitelists

Unter einer Whitelist versteht man ein Vorverkaufsrecht für einen NFT. Schaffst du es also auf die Whitelist eines Projekts, dann darfst du vor allen anderen diesen NFT kaufen. Das hat nicht nur für dich den Vorteil, dass du nicht mit anderen um den NFT kämpfen musst, sondern auch für die Gründer, die damit eine gewisse Planungssicherheit haben. Mit Whitelist-Plätze werden vor allem diejenigen belohnt, die sich in der NFT-Community des Projekts engagieren. Indem sie z.B. Kunst (Memes, Zeichnungen o. ä.) erstellen und diese auf den sozialen Medien posten, Werbung für das Projekt machen oder aber auch einfach aktiv in der Community sind.

FOMO/Limitierter Supply

Projekte werden oft zu horrenden Summen gekauft. Das liegt zum einen an der doch recht begrenzten Stückzahl der NFTs, aber auch an der FOMO (= Fear of missing out), die viele Menschen entwickeln, wenn sie sehen, dass der Preis des NFTs steigt oder der NFT schnell verkauft wird.

Partnerschaften

Wie auch Unternehmen setzen viele NFT-Projekte auf Partnerschaften. Kollaborieren zwei NFT-Projekte, dann spiegelt sich das oft in einer gemeinsamen Außendarstellung wider. Auch gibt es für die Mitglieder der jeweils anderen Community meist bestimmte Vorteile in Form von Whitelist-Plätze oder Vergünstigungen. Das trägt im Gesamten dazu bei, dass beide Projekte von Marketingeffekten profitieren.

Airdrops

Airdrops bezeichnen eine Art „Geschenk“ oder genauer genommen eine Art „Rendite“ für das Halten eines NFTs. Verkaufen Nutzer einen NFT nicht, sondern halten diesen in ihrem Wallet, dann belohnen manche NFT-Projekte ihre Halter mit weiteren kostenlosen NFTs. Das bringt für den Nutzer oft zusätzliche Rendite. Dadurch wollen die Gründer der NFT-Projekte die Nutzer möglichst lange an einem Projekt binden.

Gamification

Viele NFT-Projekte nutzen mittlerweile kleine „Spiele“, um ihre Community aufzubauen. So veranstalten einige Projekte z. B. eine Schnitzeljagd, bei der Nutzer entsprechende Hinweise nachgehen müssen, um beispielsweise mit einen Whitelist-Platz belohnt zu werden. Das kann so aussehen, dass die Gründer des NFT-Projekts einen Hinweis in die Discord-Community schreiben und Nutzer dann Hinweise auf verschiedene Seiten im Internet suchen müssen, um die Lösung zu finden.

Influencer

Natürlich gibt es auch Influencer, die NFT-Projekte bewerben und dafür eine Bezahlung erhalten. Aber Vorsicht: Vielen Influencern werden kostenlos NFTs geschickt, welche sich dann in deren Wallet befinden. Da man nicht verhindern kann, dass man kostenlos NFTs geschickt bekommt, sehen viele Fans dieser Influencer diese kostenlosen NFTs in deren Wallet. Dadurch kann der Eindruck entstehen, dass der jeweilige Influencer diese Projekte unterstützt, wodurch auch einige Fans diese Projekte kaufen – so zumindest der Gedanke hinter dieser Praktik.

Ein spannender Überblick zu dem ganzen findet man auch in dem Artikel des OMR.

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Cheers


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